Eine Assemblersprache ist eine spezielle Programmiersprache, welche die Maschinensprache einer spezifischen Prozessorarchitektur in einer für den Menschen lesbaren Form repräsentiert. Jede Computerarchitektur hat folglich ihre eigene Assemblersprache.
Ein Programm in Assemblersprache wird auch als Assemblercode bezeichnet. Es wird durch einen speziellen Compiler, ebenfalls Assembler genannt, in direkt ausführbare Maschinensprache (auch Maschinencode) umgewandelt. Die umgekehrte Umsetzung von Maschinencode in menschenlesbaren Assemblercode wird Disassemblierung genannt.
| DATA SEGMENT | ;- Beginn des Datensegments |
|---|---|
| Meldung db "Hello World" | ;- Die Zeichenkette "Hello World" |
| db "$" | ;- Endzeichen der Zeichenkette |
| DATA ENDS | ;- Ende des Datensegment |
| CODE SEGMENT | ;- Beginn des Codesegements |
| ASSUME CS:CODE,DS:DATA | ;- Dem Assembler die Segmente mitteilen |
| Anfang: | ;- Label für den Anfang des Programms |
| mov ax, DATA | ;- das Daten... |
| mov ds, ax | ; ...segment laden |
| mov dx, offset Meldung | ;- den Text in das Datenregister laden |
| mov ah, 09h | ;- dem Betriebssystem mitteilen, was wir wollen |
| int 21h | ;- diesen Befehl ausführen (hier Ausgabe des Texts) |
| mov ax, 4C00h | ;- dem Betriebssystem wieder mitteilen, was wir wollen |
| int 21h | ;- diesen Befehl wieder ausführen (Programm beenden) |
| CODE ENDS | ;- Ende des Codesegments |
| END Anfang | ;- dem Assembler das Ende des Labels Anfang mitteilen |
Als Mikrocontroller (auch µController, µC, MCU) werden Halbleiterchips bezeichnet, die mit dem Prozessor mindestens Peripheriefunktionen auf einem Chip vereinen. In vielen Fällen befindet sich der Arbeits- und Programmspeicher ebenfalls teilweise oder komplett auf dem gleichen Chip. Ein Mikrocontroller ist praktisch ein Ein-Chip-Computersystem. Für manche Mikrocontroller wird auch der Begriff System on a Chip oder SoC verwendet.
Mikrocontroller werden meist in den Programmiersprachen Assembler oder C programmiert. Andere Sprachen wie BASIC, Pascal, FORTH, Ada oder C++ werden ebenfalls eingesetzt. Im Hobbybereich haben sich für bestimmte Mikrocontroller-Typen auch eigene, speziell entworfene, Sprachen (wie beispielsweise JAL für die PICmicro-Familie von Microchip-Mikrocontrollern) etablieren können.
Der Mikrocontroller tritt in Gestalt von eingebetteten Systemen im Alltag oft unbemerkt in technischen Gebrauchsartikeln auf, zum Beispiel in Waschmaschinen, Chipkarten (Geld-, Telefonkarten), Unterhaltungselektronik (Videorekordern, CD/DVD-Playern, Radios, Fernsehgeräten, Fernbedienungen), Büroelektronik, Kraftfahrzeugen (Steuergeräte für z. B. ABS, Airbag, Motor, Kombiinstrument, ESP usw.), Mobiltelefonen und sogar in Uhren und Armbanduhren. Darüber hinaus sind sie in praktisch allen Computer-Peripheriegeräten enthalten (Tastatur, Maus, Drucker, Monitore, Scanner uvm.).
Nerd [nɜːd] (engl. für Langweiler, Sonderling, Streber, Außenseiter) steht meist abwertend für besonders in Computer oder andere Bereiche aus Wissenschaft und Technik vertiefte Mitmenschen. Manchmal wird auch ein überdurchschnittlicher Intelligenzquotient (IQ) als begleitende Eigenschaft genannt. Ob jemand ein Nerd ist, hängt in erster Linie von der Einschätzung des Umfelds ab. Zwei Wertungsvarianten lassen sich feststellen:
Charakteristisch für Menschen, die gerne als Nerds bezeichnet werden, oder die sich selbst gerne so bezeichnen, sind ein überdurchschnittlich ausgeprägtes Interesse an der Erlangung von Fach- oder Allgemeinwissen sowie auffällig rational geprägte Denk- und Verhaltensweisen. Dies lässt sie aus Sicht ihrer Altersgenossen oft unangepasst und eigenbrötlerisch erscheinen. Viele Nerds zeigen deutlich wenig Interesse an den vorherrschenden jugendlichen oder gesellschaftlichen Trends und legen innerhalb ihrer Fachgebiete oft keinen Wert auf die Meinung von Noobs.
